W W W . S C H N E I D E R -
I N S T I T U T E . D E

... ...

INSTITUT FÜR HOCHSCHULRECHT
Institute for University Law

Geschäftsführender Direktor *)

René Schneider

Breul 16
48143 MÜNSTER
DEUTSCHLAND

Telefon + 49 (02 51) 3 99 71 61
Telefax + 49 (02 51) 3 99 71 62

Internet: http://www.muenster-seminare.de/
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Rechtsanwalt **)

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Sprechstunden nach Vereinbarung




[ Stand: 23. Dezember 2011 ]

Die folgenden Themen sind alphabetisch sortiert:

- Allgemeines Politisches Mandat,
- "Bologna-Prozeß",
- Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht: "JUDr.",
- "Ohne Fleiß kein Preis!" - Akademische Ehren, Dissertationen und Plagiate.

[Die Sammlung wird fortgesetzt.]






Allgemeines Politisches Mandat

"Die Risiken des Allgemeinen Politischen Mandats sind doch heute eindrucksvoll vor Augen geführt worden. Gewalt, Eskalation, Ausländerpolitik, Terrorismus, PKK, Asylpolitik, Drogenpolitik, Päderastie, Kinderpornographie, Hureninitiative, Anti-Atom-Politik - na eben alles, womit sich der Allgemeine Studentenausschuß so beschäftigt." (Dietrich Schwanitz, in: "Der Zirkel", Roman, Verlag Eichborn, August 1998, S. 218)



*) Schriften zum Hochschulrecht
von René Schneider,
1994 - 1999

 »Das OVG, der AStA, sein "Maulkorb", der keiner ist,
und ein Kommentar des Klägers«

von René Schneider, in: Hohlspiegel,
Nr. 55/94, S. 7-9

 "Was darf der AStA?"
von René Schneider, in: Deutsche Universitäts-Zeitung,
DUZ 15-16/1996, S. 13

 »Für große Weltpolitik hat der AStA kein Mandat«
von René Schneider, in: Die Entscheidung,
Heft 10/1996, S. 42-43

 "Der Bremer AStA ist kein Einzelfall"
von René Schneider, in: freiheit der wissenschaft,
fdw 2/98, S. 12-15

 "Die AStA-Jäger"
Jubiläum: 5 Jahre Institut für Hochschulrecht

von René Schneider, in: akademische blätter,
4/1998, S. 108-112

 pro & contra
»Hände weg vom AStA und damit basta?!?«

von René Schneider, in: STUD.JUR.,
4/1999, S. 13-15

*

 Verein für demokratische Studentenpolitik Berlin e. V.,
Rechtsprechung und Gesetzgebung zu Studentenschaften,
Kein allgemeinpolitisches Mandat für Studentenschaften,
URL: http://www.studentenpolitik.de/







"Bologna-Prozeß"

Der "Bologna-Prozeß" ist die internationale Demontage des hohen Standards der deutschen Universitäten auf das niedrige Niveau der Hochschulen in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Endziel dieses Vorhabens ist ein einheitlich deformierter "Europäischer Hochschul- und Forschungsraum" zwischen dem Atlantik im Westen und dem Pazifik im Osten, dem Eismeer im Norden und dem Kaukasus im Süden. Dieser politische Prozeß beruht auf einer völkerrechtlich unverbindlichen Erklärung, welche 1999 von 29 Bildungsministern in der italienischen Stadt Bologna unterzeichnet wurde. Inzwischen sind 47 Länder an diesem Zerstörungswerk, dem bereits die deutschen Diplome und Ingenieure zum Opfer fielen, beteiligt. Die ehemalige "Vielfalt des Einmaligen" (Lothar Schäffner) wird ersetzt durch eine plumpe "Gleichschaltung des Ungleichen" (René Schneider).

Gez. Schneider, 2. November 2011

K r i t i k :

 "10 Years of US-oriented “Bologna”-Reform"
An example of an authoritarian “top down”-strategy

by Dr. Alfred Burger, in: "Current Concerns" No. 22, December 2009
URL: http://www.currentconcerns.ch/index.php?id=932

Leseprobe: "In the course of the last weeks ten thousands of students were demonstrating in numerous cities against the Bologna accords. Cause for the protests were, among others, the introduction of tuition fees, of restricted admission and the cutback in professorial staff. The protesters demanded the canceling of the bachelor-master-training and the re-establishment of science-oriented studies. Discontent is growing everywhere in Europe. University lecturers complain about an enormous pressure, about a lack of time for the work with students and about bureaucratic structures. [...]"

 "La «réforme de Bologne» inspirée des Etats-Unis a 10 ans"
Exemple parfait d’une stratégie imposée d’en haut

par Dr. Alfred Burger, "Horizons et débats" N°44, 16 novembre 2009
URL: http://www.horizons-et-debats.ch/index.php?id=1896

Leseprobe: "Des dizaines de milliers d’étudiants ont manifesté la dernière semaine d’octobre à Vienne et dans d’autres villes contre la réforme de Bologne. L’objet de ces manifestations était notamment l’introduction de frais d’inscription et d’un numerus clausus ainsi que la suppression de postes d’enseignants. Les manifestants demandaient le retrait des filières bachelor (licence) et master (maîtrise) et la réintroduction de cursus à caractère plus scientifique. Ailleurs en Europe également, l’insatisfaction augmente: les professeurs d’université se plaignent d’un énorme surcroît de travail, d’un manque de temps à consacrer aux étudiants et d’un excès de bureaucratie. [...]"

 "Wie die Lemminge nach Bologna"
von Lothar Schäffner, in: "Zeit-Fragen" Nr. 43 vom 24. Oktober 2011, Seite 8
URL: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=466

Leseprobe: "Die Wissenschaftspolitiker vermelden es regelmässig: Mit dem Bologna-Prozess sei man auf gutem Wege. Diese Erfolgsmeldungen basieren jedoch nicht auf Glücksgefühlen in den Universitäten. Sie haben eher den Charakter eines Pfeifens in dem dunklen Wald, in dem man sich verirrt hat.
Dennoch gehen die Politiker munter den eingeschlagenen Weg weiter. Sie werden zu Lemmingen, die unbeirrt auf einen hochschulpolitischen Abgrund zurennen. Der Bologna-Prozess ist zu einem Selbstläufer geworden, der sich weitgehend gegen mahnende Worte abschottet. Selbst im Ausland reibt man sich die Augen darüber, was die Deutschen aus ihrer akademischen Kultur machen. [...] Vielleicht hilft ein Blick in die angelsächsischen Länder, in denen Bachelor und Master zu Hause sind. Dort ist bei einer Bewerbung in erster Linie ohnehin nicht die Benotung von Bedeutung, sondern die Hochschule, von der der Student kommt.
Wer sich in unterschiedlichen Bildungsfeldern auskennt, weiss, dass es Gerechtigkeit ohnehin nie ganz geben kann. Alle Anstrengung und Energie darauf zu verwenden ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Die Kollateralschäden sind grösser als mögliche Erfolge. Man sollte sich nicht in Fragen der Gerechtigkeit verkämpfen. Klüger wäre es, alle Kraft in die Pflege der Lernkultur zu investieren."

 "Mit dem Bologna-Prozess haben wir alles gleichgebügelt"
Interview mit Franz Schmidt, in: "Zeit-Fragen" Nr. 50 vom 12. Dezember 2011, Seite IV
URL: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=569

zf. Bildungsabbau und Bildungssteuerung jenseits jeder Vernunft, an allen humanistischen und wissenschaftlichen Kriterien vorbei unter Umgehung demokratischer Strukturen [...]

[Die Sammlung wird fortgesetzt.]






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Slowakische Republik

 Alle Abschlußtypen und Grade
URL: http://www.anabin.de/scripts/SelectLand.asp?SuchLand=32&MyURL=lstAbschlusstypen.asp

 Abschlußtyp: "doktor práv", Abkürzung: "JUDr." Übersetzung: "Doktor der Rechte"
URL: http://www.anabin.de/scripts/frmAbschlusstyp1.asp?ID=563



So wird der akademische Grad "JUDr." richtig geführt,
Beispiele:

 JUDr. Gabriela Semancíková,
Rechtsanwältin in Bratislava
URL: http://www.advoselect.com/kanzlei/rechtsanwaelte-judr-gabriela-semancikova-anwalt.html

 JUDr. Norman M. Spreng,
Rechtsanwalt in Essen
URL: http://www.stadtbranchenbuch.com/essen/1228884.html

 JUDr. Franziska Unkelbach,
Rechtsanwältin in Düsseldorf
URL: http://www.anwalt-suchservice.de/nam/unkelbach_franziska_duesseldorf.html


So wird der akademische Grad "JUDr." falsch geführt,
Beispiele:

 Ju Dr. Vogelberg
URL: http://www.dasoertliche.de/

 Ju Dr. Vogelberg
URL: http://www.dastelefonbuch.de/

 Ju Dr. Vogelberg
URL: http://www.klicktel.de/


Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht:

Der Fall "Dr." Vogelberg (JUDr.)

Eine Dokumentation.

1.) Tenor: "Der Antrag wird abgelehnt."

Der Fall "Dr." Vogelberg (JUDr.)
 VG Arnsberg, 9 L 45/09 - Beschluß vom 16. April 2009
URL: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/vg_arnsberg/j2009/9_L_45_09beschluss20090416.html

Der Fall "Dr." Vogelberg (JUDr.)
 VG Arnsberg, 9 L 45/09 - Pressemitteilung vom 22. April 2009
URL: http://www.vg-arnsberg.nrw.de/presse/pressemitteilungen/archiv/2009/11_20090422/index.php
"Is' was, Doc?"

2.) Tenor: "Die Klage wird abgewiesen."

Der Fall "Dr." Vogelberg (JUDr.)
 VG Arnsberg, 9 K 259/09 - Urteil vom 27. Juli 2011
URL: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/vg_arnsberg/j2011/9_K_259_09urteil20110727.html

Besondere Hinweise:

Zum Sachverhalt: (Rdnr. 8) "Unter dem 15. August 2008 teilte das MIWFT dem Kläger mit, dass der Grad "doktor práv" in Nordrhein-Westfalen nicht unter der Abkürzung "Dr." geführt werden dürfe. Hierbei teilte der Beklagte ferner mit, dass er beabsichtige, dem Kläger das Führen der Abkürzung "Dr." zu untersagen und die sofortige Vollziehung der Untersagungsverfügung anzuordnen. Zudem erstattete es am selben Tag Strafanzeige gegen den Kläger."

Der Kläger meint: (Rdnr. 16) "[...] Soweit der Beklagte bzw. das MIWFT annehme, dass die nachweislich übliche Abkürzung nur relevant sei, wenn es keine durch positives Recht normierte Abkürzung gebe, weiche diese Auslegung von Wortlaut und Wortsinn des § 119 Abs. 2 Satz 3 HG 2005 ab. Dies verstoße gegen das im Hinblick auf § 132 a des Strafgesetzbuches (StGB) zu beachtende Bestimmtheitsgebot des Art. 103 Abs. 2 des Grundgesetzes (GG). Dass es auch im Falle der Existenz einer ausdrücklich verliehenen Abkürzung auf eine nachweislich allgemein übliche Abkürzung ankomme, ergebe sich unter anderem auch daraus, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ein Verfahren wegen Titelmissbrauchs nach § 132 a StGB mit dieser Begründung eingestellt habe, was die Generalstaatsanwaltschaft E. mit Entscheidung vom 24. April 2007 bestätigt habe. Auch in anderen Bundesländern seien entsprechende Verfahren eingestellt worden."

Der Beklagtenvertreter meint: (Rdnr. 32) "Das durch § 69 Abs. 7 Satz 3 HG eingeräumte Ermessen sei - insbesondere im Hinblick auf die strafrechtliche Relevanz - bei unbefugter Gradführung regelmäßig dahin auszuüben, dass diese zu untersagen sei. Gründe, hiervon abzusehen, seien nicht ersichtlich. Das Führen der Abkürzung "Dr." sei unzulässig und stelle zugleich eine strafbare Handlung im Sinne des § 132 a StGB dar. Dass entsprechende Ermittlungsverfahren eingestellt worden seien, sei dabei vorliegend nicht von entscheidender Bedeutung. So verweise die Generalstaatsanwaltschaft in E. z.B. darauf, dass der Beschuldigte sich in einem unvermeidbaren Verbotsirrtum befunden habe; dies ändere aber nichts daran, dass die Führung der Abkürzung "Dr." zumindest objektiv eine strafbare Handlung darstelle. Außerdem verschaffe der Kläger sich mit der Führung der Abkürzung "Dr." einen Wettbewerbsvorteil, was gegen §§ 1 und 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und gegen das anwaltliche Berufsrecht verstoße. Die Zahl der Mandanten des Klägers sei dabei nicht entscheidend. Entscheidend sei allein der hohe Stellenwert des Doktortitels für das breite rechtsuchende Publikum."

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Fall "Dr." Vogelberg (JUDr.)
 VG Arnsberg, 9 K 259/09 - Pressemitteilung vom 5. Oktober 2011
URL: http://www.vg-arnsberg.nrw.de/presse/pressemitteilungen/17_111005/index.php

[Die Sammlung wird fortgesetzt.]

Ein Kommentar von René Schneider: Im Jahr 2005 zahlte Freund Vogelberg 4.500,- EUR und 500,- USD an eine Universität in Bratislava, fertigte ein Traktat mit dem Titel "Durchsuchung und Beschlagnahme im Lichte des Grundgesetzes und im Spiegel der Rechtsprechung unter Hervorhebung steuerstrafrechtlicher Aspekte", und nach der Ablegung einer "rigorosen Prüfung" wurde ihm der Grad "doktor práv" (Abkürzung "JUDr.") verliehen.
Es folgte ein doppelter Salto Mortale: Freund Vogelberg erfand für sich eine Abkürzung der Abkürzung, und aus "JUDr." wurde ein schlichter "Dr." (bzw. - wie vom Kläger im Briefkopf geführt - "iuris utrisque doctor" oder - lateinisch korrekt - "iuris utriusque doctor", also ein "Doktor beider Rechte"). Mit einem sehr lesenswerten Urteil vom 27. Juli 2011 bestätigte das Verwaltungsgericht Arnsberg (9 K 259/09) die Unterlassungsverfügung des zuständigen Ministeriums.

Wie kann das Problem behoben werden?

Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Jede Universität, welche den Grad "doktor práv (JUDr.)" verleiht, sollte ihren neuen Doktoren nicht nur die Verleihungsurkunde - gegen Empfangsbestätigung - aushändigen, sondern auch ein Merkblatt, in dem der Empfänger darüber belehrt wird, und die Kenntnis dieser Belehrung mit seiner Unterschrift bestätigt, daß die Abkürzung "JUDr." nicht noch weiter abgekürzt oder verändert werden darf, und trotz ihrer Ähnlichkeit mit dem deutschen "Dr."-Grad mit diesem nicht vergleichbar ist, und nicht zur Führung eines "Dr."-Grads berechtigt.

Image-Kampagne "pro JUDr."

Eine gezielte Werbung für den "doktor práv (JUDr.)" sollte diesen Grad in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen, was zu einer Erhöhung der Zahl der Graduierten, und natürlich auch zu einer Erhöhung des Gebührenaufkommens der slokwakischen Universitäten, führt.
Sobald eine große Vielzahl der deutsch-slowakischen Doktoren den Grad "JUDr." in Deutschland mit der korrekten Abkürzung führt, haben die titelsüchtigen Hochstapler nicht länger die Möglichkeit, den slowakischen JUDr. in Deutschland als falschen "Dr."-Grad zu mißbrauchen.

Gez. Schneider, 29. Oktober 2011

Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht:

Der Fall "Dr." Aachen* (JUDr.)

Der Fall JUDr. Aachen*
 LG Aachen, Urteil vom 10. Juni 2010 - 1 O 494/09
URL: http://www.rak-hamburg.de/uploads/Urteil_LG_Aachen_JUDr.pdf

Der Fall JUDr. Aachen*
 OLG Köln, Urteil vom 8. Oktober 2010 - 6 U 109/10
URL: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6%20U%20109/10

Vgl. URL: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6%20U%20109/10

* Name geändert.

Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht:

Der Fall "Dr." Bamberg* (JUDr.)

Der Fall JUDr. Bamberg*
 OLG Bamberg, Urteil vom 25. Mai 2011 - 3 U 7/11
URL: http://www.ax-schneider-gruppe.de/lawnews/rechtsprechung-sonstiges/3008-olg-bamberg-urteil-vom-25052011-az-3-u-711

* Name geändert.

Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht:

Der Fall "Dr." Düsseldorf* (JUDr.)

Der Fall JUDr. Düsseldorf*
 LG Düsseldorf, Urteil vom 18. Februar 2009 - 12 O 284/06
URL: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/duesseldorf/lg_duesseldorf/j2009/12_O_284_06urteil20090218.html

* Name geändert.

Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht:

Der Fall "Dr." Freiburg* (JUDr.)

Der Fall JUDr. Freiburg*
 VG Freiburg, Urteil vom 26. Januar 2011 - 1 K 1638/10
URL: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py? Gericht=bw&GerichtAuswahl=Verwaltungsgerichte&Art=en&Datum=2011&Sort=12290&nr=14068&pos=1&anz=60

Besondere Hinweise:

(Rdnr. 2) "Der Kläger ist als Rechtsanwalt Mitglied der Beklagten und gehört einer Kanzlei in ... (...) an. Er legte an der Juristischen Fakultät der ...-... in ... (Slowakische Republik) die Doktorprüfung in der Fachrichtung Recht ab. Nach der Diplomurkunde der Universität vom 15.05.2009 wurde ihm der akademische Grad „doktor prav“ (Abkürzung „JUDr.“) verliehen. In der Folgezeit stellte er den Titel im privaten Bereich und im Rahmen seiner Praxisführung als „Dr.“ vor den Namen. Aufgrund der Strafanzeige eines Kollegen ist derzeit beim Amtsgericht Singen ein Strafverfahren gegen ihn wegen unbefugter Titelführung anhängig."

(Rdnr. 18) "[...] Zwischenzeitlich hat sich die Sachlage aber insofern geändert, als das Amtsgericht Singen das gegen den Kläger eingeleitete Strafverfahren mit Beschluss vom 11.01.2011 ausgesetzt hat, um die Entscheidung des Verwaltungsgerichts abzuwarten. Wie der Kläger in der mündlichen Verhandlung mitgeteilt hat, gibt es außerdem beim Landgericht Konstanz ein wettbewerbsrechtliches Verfahren gegen ihn, welches derzeit gleichfalls ausgesetzt sei. Bei dieser Situation hält es das Gericht auch im Hinblick auf das Gebot, effektiven Rechtschutz zu gewähren, nicht für vertretbar, dem Kläger die verwaltungsgerichtliche Klärung der Frage, auf welche Weise er seinen an der ...-... in ... erworbenen juristischen Doktortitel in der Bundesrepublik Deutschland führen darf, zu versagen. Dieses Rechtsschutzbedürfnis besteht auch gerade gegenüber der Beklagten. Eine förmliche Genehmigung dafür, einen ausländischen Hochschulgrad in der Bundesrepublik Deutschland zu führen, ist nicht (mehr) vorgesehen. [...]"

* Name geändert.

Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht:

Der Fall "Dr." Göttingen* (JUDr.)

Der Fall JUDr. Göttingen*
 "Göttinger Tageblatt" vom 10. August 2010
URL: http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Falscher-Doktortitel-ohne-Folgen

* Name geändert.

Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht:

Der Fall "Dr." Halle* (JUDr.)

Der Fall JUDr. Halle*
 LG Halle, Urteil vom 5. Juli 2010 - 4 O 1602/09
OLG Naumburg, Urteil vom 27. Oktober 2010 - 5 U 91/10
URL: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung? Gericht=OLG%20Naumburg&Datum=27.10.2010&Aktenzeichen=5%20U%2091/10

* Name geändert.

Deutsch-Slowakisches Hochschulrecht:

Der Fall "Dr." München* (JUDr.)

Der Fall JUDr. München*
 VG München, Beschluß vom 18. Februar 2008 - M 25 K 07.2387
VGH Bayern, Beschluß vom 17. September 2009 - 5 ZB 08.838
URL: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5%20ZB%2008.838

* Name geändert.

[Die Sammlung wird fortgesetzt.]






"Ohne Fleiß kein Preis!"
Akademische Ehren, Dissertationen und Plagiate.

*

 BILDUNG
"Die Doktormacher"

Von Bruno Schrep, Markus Verbeet, Andreas Wassermann, in:
"DER SPIEGEL" 12/2011 vom 21. März 2011,
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77531607.html

 Neu erwachte Titelgier
"Gestatten, Prof. Prestige"

Von Jörn-Axel Meyer
"SPIEGEL ONLINE" vom 15. April 2011, 09:40 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-756253,00.html

*

G u t t e n g a t e . d e

 Guttengate - Plagiat & Plagiatsvorwürfe
URL: http://www.guttengate.de/

*

P r o f n e t . d e

 Aktion "plagiatfreies Deutschland"
URL: http://www.profnet.de/index.php?sv=n7n551nu8e8of39dcuf41qobt5.start.21.B.0.0.0.0.0.0.fa941d79884bfac246a38dddb3c8983b.

 Teilnahme an der Aktion "plagiatfreies Deutschland"
URL: http://www.profnet.de/dokumente/2011/Plagiatfrei-Bestellformular.doc

 Initiative "Politiker-Dissertationen"
URL: http://www.profnet.de/index.php?sv=n7n551nu8e8of39dcuf41qobt5.start.65.B.0.0.0.0.0.0.1bd1aa19b9c97d7dac046cd998307307.

*

*

ALTHUSMANN

 Vorwürfe gegen Althuesmann
Uni prüft Doktorarbeit von Niedersachsens Kultusminister

"SPIEGEL ONLINE" vom 28. Juni 2011, 17:02 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-772670,00.html

*

BRINKMANN

 Dr. Brinkmann
Der Plagiator von der SPD

"quaeng" vom 13. Juli 2011
URL: http://quaeng.de/

 Plagiatsaffären
SPD-Politiker Brinkmann muss Doktortitel abgeben

"WELT ONLINE" vom 12. Juli 2011
URL: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13482598/SPD-Politiker-Brinkmann-muss-Doktortitel-abgeben.html?print=true

*

CHATZIMARKAKIS

 Plagiatsvorwürfe
Chatzimarkakis vor Verlust seines Doktortitels

"SPIEGEL ONLINE" vom 28. Juni 2011, 17:02 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-771135,00.html

*

DJIR-SARAIS

 Plagiatsverdacht
Uni Bonn prüft Mathiospoulos-Doktorarbeit erneut

"Neue Grevenbroicher Zeitung" vom 31. Mai 2011
URL: http://www.ngz-online.de/grevenbroich/nachrichten/sarais-doktorarbeit-unter-verdacht-1.1287765

*

GUTTENBERG

 GUTTENPLAG WIKI
Guttenberg - Ein Plagiat kommt selten allein

"Berliner Morgenpost" vom 3. Dezember 2011, 21:16 Uhr
URL: http://www.morgenpost.de/politik/inland/article1845246/Guttenberg-ein-Plagiat-kommt-selten-allein.html?print=yes

Guttenberg: „Der Text hatte niemals den Anspruch, eine eigenständige wissenschaftliche Leistung oder besonders innovativ zu sein, sondern diente der konzeptionellen Einbettung der politischen Idee der ,privilegierten Partnerschaft'. Hierbei wurden auch bestehende Ideen genutzt und übernommen, teilweise aber auch in einen neuen Kontext gesetzt.“

Fazit, Zitat: "Unter der Maßgabe von GuttenPlag ließen sich Tausende Stellen in politischen Papieren, Reden und Vorträgen als Plagiate bezeichnen, verteidigt sich der ehemalige Minister."

 Medienbericht
[Neue!] Plagiatsvorwürfe gegen Guttenberg

"Köner Stadt-Anzeiger" vom 3. Dezember 2011, 15:58 Uhr
URL: http://www.ksta.de/html/artikel/1322581266317.shtml

In einem 23 Seiten langen Aufsatz wurden auf 13 Seiten Textstellen gefunden, die Grund zu der Annahme geben, ca. ein Drittel des Aufsatzes sei "abgeschrieben"!

 Politiker-Schelte
Guttenberg staunt über Doofheit der anderen

"SPIEGEL ONLINE" vom 27. November 2011, 08:48 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-800148,00.html

 Guttenberg
"Es war kein Betrug"

"ZEIT ONLINE" vom 26. November 2011, 10:12 Uhr
URL: http://www.zeit.de/2011/48/DOS-Guttenberg/komplettansicht?print=true

 Comeback des Plagiators
Guttenberg konnte Termin der Verfahrenseinstellung steuern

"SPIEGEL ONLINE" vom 26. November 2011, 19:13 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-800144,00.html

 Guttenberg
"Es war kein Betrug"

"ZEIT ONLINE" vom 24. November 2011, 07:00 Uhr
URL: http://pdf.zeit.de/2011/48/DOS-Guttenberg.pdf

*

HALLER

 Wissenschaft
Abgekupfert? Uni Halle prüft Doktorarbeit

"Mitteldeutsche Zeitung" vom 25. Juli 2011, 22:40 Uhr
URL: http://www.mz-web.de/

*

HARTZ

 Akademische Doktorspiele
Professor Dr. h. c. Volkswagen

"SPIEGEL ONLINE" vom 15. November 2007, 17:23 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-517474,00.html

Von Hermann Horstkotte. Zitat: "[...] Vom gelernten Schmied ohne Abi und Studium bis zum Ehrendoktor, das gelang Dr. h.c. Klaus Volkert, 64. Der langjährige VW-Betriebsratsvorsitzende ist angeklagt wegen Anstiftung zur Untreue in 48 Fällen, heute beginnt der Prozess. Der frühere VW-Personalchef Peter Hartz hatte gestanden, Volkert mit Sonderzahlungen in Millionenhöhe und Lustreisen auf Firmenkosten bedient zu haben. Beide haben akademische Ehrentitel und führen sie weiter; nur sein Bundesverdienstkreuz hat Hartz wegen der VW-Affäre bereits zurückgegeben. Der Betriebswirt der Höheren Wirtschaftsschule (später Fachhochschule) in Saarbrücken brachte es zum "Professor Dr. h.c.": Das Saarland machte ihn zum Professor, die Uni Trier zum Ehrendoktor. [...]"

*

JASPER

 Rücktritt gefordert
Dieter Jasper (MdB) darf Doktortitel nicht führen

"Münstersche Zeitung" vom 2. Februar 2010, 13:04 Uhr
URL: http://www.muensterschezeitung.de/lokales/kreissteinfurt/Dieter-Jasper-MdB-darf-Doktortitel-nicht-fuehren;art15703,806183

*

KASPER

 Plagiator mit Doktorwürde
Wie wird man einen Spitzenbeamten los?

"SPIEGEL ONLINE" vom 6. April 2010, 09:08 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,druck-686449,00.html

 Affäre um abgekupferte Dissertation: [...]
Göttingen: Erst Doktor-Titel weg, nun auch der Job

"HNA.de" vom 26. Mai 2010
URL: http://www.hna.de/nachrichten/landkreis-goettingen/goettingen/ex-doktor-auch-ohne-778660.html

 Parallelen zu Guttenberg:
Andreas Kasper verlor nach Plagiatsvorwürfen sein Amt [...]

"Lippische Landes-Zeitung" vom 17. Februar 2011
URL: http://www.lz.de/

*

KOCH-MEHRIN

 Plagiatsaffäre
Koch-Mehrin verlässt EU-Forschungsausschuss

"SPIEGEL ONLINE" vom 25. Juni 2011, 23:16 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-770584,00.html

*

MATHIOPOULOS

 Plagiatsverdacht
Uni Bonn prüft Mathiospoulos-Doktorarbeit erneut

"SPIEGEL ONLINE" vom 12. Juli 2011, 12:18 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,druck-773900,00.html

*

PRÖFROCK

 Abgeordneter als Plagiator
CDU-Parlamentarier Pröfrock verliert Doktorgrad

"SPIEGEL ONLINE" vom 6. Juli 2011, 13:29 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-772701,00.html

*

SASZ

 Uni Konstanz
Stoiber-Tochter muss Doktortitel abgeben

"SPIEGEL ONLINE" vom 11. Mai 2011, 11:16 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-761849,00.html

*

SCHÜRHOLT

 Politi-Hochstapler
Als Herr Schürholt einen Tumor erfand

"SPIEGEL ONLINE" vom 19. Dezember 2007, 18:53 Uhr
URL: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,druck-524456,00.html

Von Matthias Bartsch. Zitat: "Er wollte Oberbürgermeister von Landau werden. Dafür erfand Kai Schürholt einen Doktortitel. Und später, als man ihm auf die Schliche kam, einen Gehirntumor. Jetzt wurde ihm der Prozess gemacht - inzwischen ist er arbeitslos und in Psychotherapie. [...]"

*

[Die Sammlung wird fortgesetzt.]






D A N K S C H R E I B E N :



vom 10. November 2008 | 16. Jahrgang | Nr. 46 | Seite 5

Ein herzliches Dankeschön aus der Schweiz

zf. Da über 80% der Deutschen die Aussenpolitik von Merkel-Deutschland nicht mehr mittragen, würden wir in der Redaktion von Zeit-Fragen gerne annehmen, dass diese 80% auch einen redlichen Umgang mit dem Nachbarland Schweiz wollen. Die nachstehende Stellungnahme an Frau Calmy-Rey, deren Kopie uns von René Schneider zugesandt wurde, hat uns deshalb zutiefst gefreut. Wir danken ihm herzlich dafür und wüden uns freuen, auch weitere Stimmen aus Deutschland in diesem Sinne abdrucken zu dürfen.

 http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr46-vom-10112008/ein-herzliches-dankeschoen-aus-der-schweiz/

 T r a d u c t i o n :
Un grand merci de la part de la Suisse
«Horizons et débats» N°46, 17 novembre 2008, page 5
URL: http://www.horizons-et-debats.ch/index.php?id=1268





Mathias Bröckers / Andreas Hauß

»Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9.«

Sachbuch, Verlag Zweitausendeins, Juni 2003
Online-Buchbestellung beim Verlag:
 http://www.zweitausendeins.de/jmp.cfm?dsplnr=2633

Zitat aus der Danksagung, Seite 318

»Viele Anregungen erhielten wir persönlich oder über das Internet von Andreas von Bülow, Michel Chossudovsky, Nico Haupt, Daniel Hopsicker, Jahred Israel, Michael Ruppert, Paul Thompson, Allan Wood, Nick Lewis, Jochen Scholz, René Schneider, Khaled Alzayed und Tom Flocco.«



Der Zirkel, Roman von Dietrich Schwanitz, August 1998

 Dietrich Schwanitz

»Der Zirkel«

Roman, Verlag Eichborn, August 1998
Online-Buchbestellung beim Verlag:
 http://www.eichborn.de/

Nachwort, Seite 447

Danksagung

Ich habe vielen Menschen für Anregungen und Unterstützung zu danken. Das gilt für zahlreiche Leser, die mir zu »Der Campus« geschrieben und ihre eigenen Erfahrungen beigesteuert haben. Aus diesen Briefen habe ich mehr Anregungen für »Der Zirkel« bezogen, als ich sagen kann. Besonders zu danken habe ich Prof. Dr. Volkmar Weiss, Leipzig; René Schneider, Münster; Frank R. Halt, Potsdam; Major a.D. Berndt L., MfS. Natürlich sind sie nicht für die Art verantwortlich, in der ich diese Anregungen abgewandelt und verarbeitet habe. [...] Ihnen allen ist »Der Zirkel« gewidmet.









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Die gesetzliche Berufsbezeichnung »Rechtsanwalt« wurde in der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Rechtsanwaltskammer für den OLG-Bezirk Hamm (Westfalen), Ostenallee 18, 59063 Hamm. Der Berufsstand der Rechtsanwälte unterliegt im wesentlichen den folgenden berufsrechtlichen Regelungen:

- Berufsordnung der Rechtsanwälte (BORA),
- Fachanwaltsordnung (FAO),
- Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO),
- Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO),
- Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Die berufsrechtlichen Regelungen können bei der Rechtsanwaltskammer Hamm oder online bei der Bundesrechtsanwaltskammer http://www.brak.de unter »Berufsrecht« eingesehen werden.




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